Für mich beginnt Feldhygiene mit der Frage: Was gehört wirklich zu mir? Ich nehme nicht nur meine eigenen Gefühle und Stimmungen wahr. Manchmal spüre ich auch sehr deutlich, was sich in meinem Umfeld oder in den Feldern anderer Menschen bewegt. Deshalb ist für mich wichtig geworden, zu unterscheiden: Ist das gerade wirklich mein Gefühl? Gehört dieser Gedanke zu mir? Oder nehme ich etwas wahr, das von außen auf mich einwirkt?
In meiner Wahrnehmung gibt es unterschiedliche Felder, Ebenen und Schwingungen. Manche fühlen sich leicht und ruhig an, andere dichter oder schwerer. Auch Menschen tragen für mich unterschiedliche Energien mit sich, und manchmal kann sich etwas Fremdes sehr nah anfühlen, obwohl es nicht aus dem eigenen Inneren kommt.
Feldhygiene bedeutet für mich deshalb nicht, etwas abzulehnen oder gegen etwas anzukämpfen. Es bedeutet, aufmerksam zu werden, hinzuspüren, Abstand zu nehmen, wenn es nötig ist, und wieder zu erkennen, was wirklich zu mir gehört. Je klarer ich bei mir bin, desto leichter kann ich unterscheiden, was mein eigenes Empfinden ist und was ich möglicherweise aus meinem Umfeld wahrnehme.
Für mich ist Feldhygiene deshalb vor allem eines: wieder bewusst in das eigene Feld zurückzukehren.
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