DIE REISE IN DIE SAHARA

Manchmal gibt es im Leben Momente, in denen wir den Sinn noch nicht verstehen. So war es bei mir. In meinen Meditationen wurde mir immer wieder die Sahara gezeigt. Ich wusste damals nicht, warum. Ich wusste nur, dass ich dorthin gehen sollte.

Also habe ich mich auf den Weg gemacht.

Maria blickt in die Weite der Sahara

Als ich dort stand und in diese Weite blickte, stellte ich mir viele Fragen. Warum bin ich hier? Was erwartet mich? Was möchte mir dieser Ort zeigen? Ich hatte keine Antworten. Aber ich hatte Vertrauen. Nicht immer zeigt uns das Leben zuerst das Ziel. Manchmal zeigt es uns nur den nächsten Schritt. Und genau dieser Schritt verändert alles.

DER TIEFERE HINTERGRUND DER REISE

Die Sahara war für mich nicht nur eine Reise an einen besonderen Ort. Schon vor der Reise hatte ich in Meditationen Bilder und Wahrnehmungen. Ich empfand, dass zwei Seelen aus einer früheren Inkarnation nach mir riefen. In diesen Bildern hatte ich sie damals nicht retten können. Damit war ein Gefühl von Schuld verbunden.

Vor Ort durfte ich erkennen: Diese Schuld war nicht meine. Ich nehme keine Schuld auf mich, die nicht meine ist. Die Reise zeigte mir, dass ich diese Schuld freilassen durfte. Nicht wegdrücken. Nicht verleugnen. Sondern erkennen, dass sie nicht zu mir gehört und zum Ursprung hinfließen lassen.

Das Bild auf dem Felsen entstand, ohne dass ich wusste, dass meine Freundin mich fotografierte. Gerade deshalb trägt es für mich eine besondere Wahrheit. Es zeigt keinen gestellten Moment, sondern einen Augenblick, in dem ich einfach dort stand, in die Weite blickte und noch nicht wusste, was mich erwartete.

Das spätere Bild im Sand erzählt eine andere Phase dieser Reise: nicht mehr nur den Beginn und die Fragen, sondern das Ankommen, das Erkennen und die innere Veränderung.

Wenn dich das berührt hat und du wissen möchtest, was bei dir gerade hochkommt — schreib mir oder buche ein kostenloses Erstgespräch.

← Zurück zu Fortunatas Tagebuch